Bochum

Ein altes Fach an einer jungen Universität – das bietet viele Möglichkeiten, neue Pfade nicht nur zu betreten, sondern selber anzulegen.

An der Ruhr-Universität Bochum ist das Germanistische Institut Teil der Fakultät für Philologie, der noch zehn weitere sprach- und literaturwissenschaftliche Abteilungen angehören. Nach dem B.A.-Studium, in dem bereits ein mediävistischer Schwerpunkt gelegt werden kann, kann man im Bochumer Y-Modell sowohl einen Master of Education als auch einen Master of Arts anschließen. Im Master of Arts besteht die Wahl zwischen einem Zwei-Fach-Master und einem Ein-Fach-Master, die beide eine Spezialisierung im Bereich der Mediävistik erlauben. Daneben besteht im Forschungsmasterstudiengang ›Medieval and Renaissance‹-Studies die Möglichkeit, quer zu den üblichen Fächergrenzen interdisziplinär zu arbeiten.

Die Ruhr-Universität hat als Volluniversität einen großen Campus mit aktuell über 40.000 Studierenden. Die kurzen Wege erleichtern das Arbeiten und Studieren über die eigene Fachgrenze hinaus, die Institute und Bibliotheken aller geisteswissenschaftlichen Fächer sind nur wenige Gehminuten voneinander entfernt. Mit der Unilinie der Bochumer U-Bahn ist man in wenigen Minuten in der Bochumer Innenstadt, die vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung bietet: Vom Bochumer Schauspielhaus über das neu errichtete Musikzentrum und mehrere Kinos bis hin zur lebhaften Kneipenszene des Bermuda-Dreiecks. Im Herzen des Ruhrgebiets gelegen bietet Bochum darüber hinaus eine ideale Basis, um die Umliegenden Städte wie Essen und Dortmund mit ihrem reichhaltigen kulturellen Angebot zu erkunden.

Die Bochumer Germanistische Mediävistik besteht aus zwei Professuren in der Literaturwissenschaft, die durch eine Juniorprofessur und zwei akademische Ratsstellen ergänzt werden, sowie eine weitere Professur in der historischen Sprachwissenschaft und den jeweils dazugehörigen Mitarbeitern. Diese personelle Ausstattung ermöglicht auch in der Lehre eine große fachliche Breite, wobei die Behandlung besonders prominenter Texte konsequent durch kaum bekannte Werke ergänzt wird. Besondere methodische Schwerpunkte liegen in der Materialität mittelalterlicher Literatur, der engen Vernetzung von Sprach- und Literaturwissenschaft sowie kulturwissenschaftlich orientierten Lektüren. Mehrere Forschungsprojekte, die aktuell in der Fachgruppe durchgeführt werden, fließen intensiv in die Lehre zurück.

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Ruhr-Universität Bochum
Germanistische Mediävistik
Gebäude GB 4/39
Universitätsstr. 150
44801 Bochum

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Ansprechpartnerin:
Dr. Rabea Kohnen