Mainz

Mainzer Feldprojekte: Ausgrabung auf dem Schlern in Südtirol

Die zeitlichen Schwerpunkte der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz liegen im Paläolithikum, den vorrömischen Metallzeiten sowie der Römerzeit. Thematisch sind Siedlungsarchäologie, Kulturlandschaftsgenese, Ressourcennutzung und Montanarchäologie fest in der Mainzer Vor- und Frühgeschichte verankert; Forschungsprojekte der vergangenen Jahre gab es in Bibracte (Frankreich; spätkeltisch-frührömische Umlandbesiedlung), Bisenzio (Italien; spätbronzezeitlich-früheisenzeitliche Besiedlung), auf dem Schlern (Südtirol/Italien; bronze- bis römerzeitliches Heiligtum) oder Teleac (Rumänien, bronzezeitliche Siedlung). In Deutschland wird aktuell zum Altbergbau in Nordpfalz, Hunsrück, Sauerland und Westerwald gearbeitet, ebenfalls zur römischen Besiedlung im Bliesgau. Als Besonderheiten in Mainz dürfen eine umfangreiche geophysikalische Ausrüstung sowie ein archäobotanisches Labor gelten.

Die Nähe zum RGZM (mit dem u.a. in Form gemeinsamer Berufungen und einem gemeinsamen BA-Studiengang „Archäologische Restaurierung“ eng kooperiert wird) sowie zur Römisch-Germanischen Kommission in Frankfurt bietet Studierenden der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie die beste einschlägige Bibliotheksausstattung im deutschsprachigen Raum. Eine weitere wichtige Kooperation besteht mit dem i3mainz – Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik der ehemaligen Fachhochschule (jetzt Hochschule Mainz) und bringt von dort relevante Lehrinhalte ein.

Die Fachrichtung Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie kann in einem Ein-Fach-BA-Studiengang  gemeinsam mit anderen archäologischen Fächern der Uni Mainz (Klassische Archäologie, Christliche Archäologie und Byzantinische Kunstgeschichte, Vorderasiatische Archäologie und Biblische Archäologie) studiert werden. Dabei findet im Laufe des Studiums eine Spezialisierung auf die Fachrichtung statt. Möglich ist auch das Studium in einer Kernfach-Beifach-Kombination. Im Masterstudium wird bereits zu Beginn ein Schwerpunkt ausgewählt, der im Fall der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie eine nahezu vollständige Konzentration auf deren Fachinhalte zulässt.

Seit dem Sommersemester 2017 besteht in Mainz im Rahmen des PONS-Programms die Möglichkeit, am MENTORING teilzunehmen. Durch den Kontakt zu erfahrenen Studierenden erhalten die Teilnehmer/innen eine Orientierung über den neuen Studienstandort sowie (informelle) Informationen über Strukturen, Abläufe und Personen. Anmeldungen für das Mentoring (nicht für den Austausch selbst!) richten Sie bitte - mit der Angabe von Studiengang und geplantem Semester - per Mail an Martin Streicher (mstreich@uni-mainz.de).

 

 

Kontakt

Universität Mainz
Institut für Altertumswissenschaften
Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie
Schönborner Hof
Schillerstraße 11
55116 Mainz

Internet

Ansprechpartner:
Peter Haupt